Realisierte ERP-Projekte
PSIPENTA Software Systems GmbH

teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbH integriert planen und arbeiten
Kunde
teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbH
Fertigstellung
14.09.2006
Land
Deutschland
Branche
- Maschinen- / Anlagenbau
Beschreibung
Aufgabenstellung
Die Zusammensetzung der EDV-Systeme war historisch gewachsen. Es gab allein sieben oder acht getrennte Datenbanken, etwa für Vertrieb, Technik und Materialwirtschaft. Im Haus programmierte Schnittstellen sorgten für den Datenfluss. Immer komplexer und weniger beherrschbar bei gleichzeitig steigenden Anforderungen gelangte die EDV schließlich an ihre Grenzen.
Dann sollten die Tochtergesellschaften ebenfalls eingebunden und mit Informationen versorgt werden. Harald Kurz, Leiter Informationssysteme, wusste: „Mit unserer Basis war das alles schlichtweg nicht möglich. Mit der IT-Umgebung und den bis zu zehn Jahre alten Applikationen ging nichts mehr. So geriet es zur strategischen Frage, ob wir diese Chance für einen generellen Schnitt nutzen.“
Im folgenden Auswahlverfahren für ein neues ERP-System gab es eine Besonderheit: Den Verantwortlichen war besonders wichtig, mit welchen Partnern der Anbieter strategisch zusammen arbeitet, da man sowohl beim Produktdatenmanagement (PDM) als auch in der Finanzbuchhaltung nach neuen Lösungen suchte. So bekam nach Präsentationen und Workshops die ERP-Lösung PSIpenta mit ihrem Partner Contact und dessen PDM-Lösung CIM Database den Zuschlag. Nach Implementierung und Schulung testete man in zwei so genannten Integrationsworkshops noch die Einzelprozesse. Besonders sorgfältig prüfte man die zentrale Schnittstelle zwischen ERP und PDM. „Diese Schnittstelle bildet für uns das Rückgrat der gesamten Installation“, so Kurz. Dabei kontrollierte man besonders den exakten Abgleich auf Stücklistenebene für den speziellen Fall nachträglicher Änderungen. Kurz unterstreicht einen weiteren Punkt: „Man sucht ein neues System nicht für zwei bis drei, sondern für zehn Jahre oder länger. Darum ist die Anbindung von Standorten für uns ganz entscheidend. Bei unserem neuen System ist die Multisiteumgebung schon von Haus aus tief im System verankert.“ Aktuell wird in Freiberg gerade teamtechnik Production Technology im polnischen Krakau eingebunden. Erleichtert wird das durch die Mehrsprachigkeit der Software, die nicht nur die Oberflächen in Polnisch liefert, sondern auch die Dateninhalte. Zudem berücksichtigt das Programm auch gesetzliche Vorschriften und das entsprechende Formularwesen.
Die Prozesse änderten sich grundlegend, denn nun wird integriert gearbeitet. Heute legt man einen Auftrag zentral im Vertrieb an, von dort gelangt er automatisch in alle Abteilungen. Der
Projektleiter gestaltet einen Grobentwurf des Terminplans und stimmt ihn mit den Planern in der Produktion ab, die alle relevanten Aspekte für die Montage mit einbeziehen. Ist dieser Plan einmal fixiert, stehen auch das Budget und die Beschaffungstermine fest. Kurz fasst zusammen: „Diese zentrale Planung erlaubt uns ein Projektmanagement mit detaillierten Kapazitätsauswertungen. So können wir bei Störungen frühzeitig reagieren.“
Stets ist bekannt, welcher Bereich welche Prozesse belastet oder welche Personalverfügbarkeit besteht. Auch das Controlling verfügt über den direkten Zugriff auf die zentral abgelegten Daten, einschließlich der Vertriebsdaten. Nichts muss mehr zusammengeführt, konsolidiert und geprüft werden. Tagesaktuelle Informationen sparen eine Woche Arbeit ein. „Die Entscheidung für einen kompletten Austausch der Programme hat es uns ermöglicht, eine durchgängige Logik zu schaffen, die uns im Vergleich zu Mitbewerbern das Gefühl gibt, ganz vorne mit dabei zu sein“, zeigt sich Kurz nach knapp einem Jahr zufrieden und fährt fort: „Wir haben fast alles im Standard abbilden können und mit PSIpenta Strukturen geschaffen, die das künftige Unternehmenswachstum unterstützen.“
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