Realisierte ERP-Projekte

PSIPENTA Software Systems GmbH

Grenzebach Maschinenbau GmbH - Neue ERP-Lösung mit kreativer Partnerschaft.

Kunde

Grenzebach Maschinenbau GmbH

Fertigstellung

01.10.1990

Land

Deutschland

Branche

  • Maschinen- / Anlagenbau

Beschreibung

Aufgabenstellung

Ein Unternehmen, das plant, fertigt und montiert, braucht eine umfassende und hochintegrierte Informationstechnologie als elementare Basis für Erfolg und Zukunftssicherheit. Für die bayerische Grenzebach Maschinenbau GmbH, Asbach-Bäumenheim/Hamlar, einem international tätigen Anlagenbauer für die Flachglas- und Baustoffindustrie, war die Gelegenheit günstig. Das in den Jahren 1984 und 1985 implementierte PPS-System wurde mit den Jahren immer mehr modifiziert und entfernte sich dadurch zunehmend vom ursprünglichen Standard. Auch genügte die proprietäre Anwendungsumgebung nicht mehr den aktuellen Ansprüchen.
Was folgte, war ein klassisches Vorgehen: Es wurde ein Projektteam gebildet, das ein Pflichtenheft erstellte. Dieses verschickte man an marktführende Softwarehäuser, die ihre Lösungen vorstellten. Funktionalität und Flexibilität gaben schließlich den Ausschlag, und es kam zum Abschluss mit der Berliner PSIPENTA. Features wie die Vorabdisposition, ein Kernpunkt für Maschinen- und Anlagenbauer trugen maßgeblich zu dieser Entscheidung bei. Ein weiteres wichtiges Kriterium war die kreative Partnerschaft, die Grenzebach mit PSIPENTA realisieren konnte. „Wir waren und sind nicht eine Nummer irgendwo bei einer Beratungsfirma, sondern wir konnten auch etwas bewegen“, schildert Jürgen Brunner, Leiter Zentrale EDV/ Organisation die Zusammenarbeit.
Zur Einführung des neuen ERP-Systems wurde eine Gruppe von elf Mitarbeitern gebildet, die eine Intensivschulung in der gesamten PSIpenta-Lösung absolvierten. Heute werden First level-Probleme der Anwender oft schnell selbst erledigt.
Teilweise sind die Abläufe massiv anders geworden. Da ist zunächst die Ersatzteilabwicklung. Hier werden jetzt Kundenaufträge komplett über PSIpenta abgewickelt, vom Angebot bis zu Rechnungsstellung und Versand. Dadurch verkürzte sich die Durchlaufzeit erheblich. Der gleiche Effekt zeigt sich im Einkauf. Es wurde zusätzlich das auf EDIFACT basierende B2B-Modul PSIpenta SCM Einkauf Industrie installiert, um Bestellungen, Auftragsbestätigungen und Rechnungen vor allem mit großen Geschäftspartnern wie Siemens direkt elektronisch abwickeln zu können.
Zur Ablaufoptimierung führte auch die neue Suchsystematik, eine hierarchische Suchstruktur, die Teile sehr schnell finden kann. Da zeichnet sich dann auch die schon erwähnte Vorabdisposition aus. Zum Zeitpunkt des Verkaufs einer Maschine liegt in der Regel noch keine Stückliste vor, für eine termingerechte Bestellung von Teilen ist es in einer normalen ERP-Logik oft zu spät. Es muss daher in einem sehr frühen Stadium die Möglichkeit geben, Bestellungen für die Materialbeschaffung anzulegen. Der Konstrukteur kann jetzt Bestellungen kundenauftragsbezogen abwickeln und sie hinterher seiner Stückliste zuordnen. Willkommen war auch die im System vollständig integrierte Microsoft- Entwicklungsumgebung Visual Basic for Applications. Keine Standard software erfüllt völlig die Wünsche des Anwenders. Mit Visual Basic besteht die Möglichkeit, Funktionalitäten in einem begrenzten Rahmen selbst zu ergänzen.                                                                                                                                                    „Wir würden PSIpenta auch das nächste Mal wieder nehmen“, fasst Jürgen Brunner seine Erfahrungen zusammen, „die Grundfunktionalitäten passen einfach für Mittelständler.“