Realisierte ERP-Projekte
Modus Consult AG
Kunststoffspezialist KWM
Kunde
KWM
Fertigstellung
25.10.2006
Land
Deutschland
Branche
- Kunststoff
Beschreibung
Aufgabenstellung
KWM Kunststoff Formteile GmbH
Geballtes Branchen-Know-how
Kunststoffspezialist KWM lenkt Unternehmensprozesse mit MODUS PLASTICS
KWM ist ein inhabergeführter Mittelständler mit Sitz in Merklingen. Das Unternehmen existiert seit 1969 und hat sich in dieser Zeit technologisch sehr weiterentwickelt. So realisierte KWM ein Verfahren, mit dem man dickwandige Kunststoffteile herstellen kann.
Das war im Markt ein absolutes Novum und ist für die meisten Kunststoffverarbeiter heute noch ein Buch mit 7 Siegeln. Alles, was 4-5 mm Wanddicke überschreitet und was mit Wanddickensprüngen zusammen hängt, stellt für die Mehrzahl der Spritzgussunternehmen ein erhebliches Problem dar. Nicht so bei KWM, die das Verfahren TSG (= Thermoplastischer Schaumguss) in die Serienfertigung überführt haben. Markantes Beispiel für ein Produkt, das über das TSG-Verfahren gefertigt wird, ist eine Armlehne für einen Bürostuhl.
Darum ist KWM auch besonders stark in der Bürostuhlindustrie aktiv. Begonnen hat alles mit einem Auftrag von Gardena, dem heute renommierten Partner für Gartenprodukte. Gardena war damals noch ein verhältnismäßig junges und kleines Unternehmen. Parallel zu diesem für KWM sehr wichtigen Auftrag haben die Merklinger das TSG-Verfahren voran getrieben und weiter entwickelt: „Es ist ein Glücksfall, wenn ein Techniker wie mein Partner Walter Süß und ein Kaufmann, wie ich es nun mal bin, mit den gleichen Interessen zusammen kommen und so erfolgreich arbeiten“, erinnert sich Josef Rommler, Geschäftsführer bei KWM an die Anfangszeit seines Unternehmens. KWM hat den ersten selbsttragenden Kunststoffsitz für den Bürostuhl entwickelt. Bis dahin waren es Holz- oder Stahlkonstruktionen bzw. Verbünde aus den beiden Materialien. „Im Bürostuhlmarkt ging es dann für uns Schlag auf Schlag, so dass wir mit Aufträgen aus der Branche zugeschüttet wurden und dem Bedarf überhaupt nicht gewachsen waren. So haben wir 1980 den ersten Bauabschnitt unseres jetzigen Unternehmenssitzes in Angriff genommen. 1986 folgte der 2. Bauabschnitt und 2000 der dritte. Momentan bauen wir eine weitere Lagerhalle mit einer Fläche von 2.000 qm, wofür das Fundament schon ausgehoben ist“, beschreibt Rommler die starke Expansion des ambitionierten Mittelständlers. Der Bürostuhlmarkt ist inzwischen sehr international geworden. Die Merklinger haben Kunden aus Skandinavien, den Niederlanden, Italien, Spanien, Frankreich, aus Osteuropa sowie aus den USA. Neben den Bürostuhlkomponenten werden Werkzeuge wie z. B. Reibebretter für das Handwerk und die Baumärkte produziert. Heute hat KWM ein komplettes Sortiment handgeführter Werkzeuge für den Gipser, den Maurer und den Fliesenleger und beliefert sehr erfolgreich Baumarktausrüster und Fachmärkte. Weiterhin werden spezielle Produkte wie Schneeschieber oder auch Komponenten für Nutzfahrzeuge (Haltegriffe für Omnibusse) produziert.
> Entscheidung für MODUS PLASTICS > KWM benötigt eine sehr detaillierte und optimal strukturierte Kapazitätsplanung. Der Versuch, mit dem vorherigen ERP-Anbieter eine adäquate Produktionsplanung und -steuerung in den Echtlauf zu bringen, scheiterte an den fehlenden Branchenkenntnissen dieses Softwarehauses. In einer Evaluation entschied sich KWM aufgrund der branchenspezifischen Ausrichtung auf die Kunststoff verarbeitende Industrie und zur Sicherung der Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit sowie zur Generierung weiteren Unternehmenswachstums für die ERP-Branchensoftware von MODUS Consult. „Hätten wir schon vorher auf MODUS PLASTICS gesetzt, wären uns im Bereich der Produktionsplanung sicherlich viele Kosten und viel Aufwand erspart geblieben“, ist sich Geschäftsführer Josef Rommler von KWM sicher.
> Alle Warenwirtschaftsfunktionen abgedeckt> MODUS PLASTICS umfasst im Einsatz bei KWM alle Funktionalitäten des Enterprise Resource Plannings (ERP). Die Warenwirtschaft bildet in ihrer bereichsübergreifenden Funktion ein kontrolliertes Zusammenspiel integrierter Informationsverarbeitung über die Bereiche Beschaffung, Lager, Produktion und Absatz. In der Auftragserfassung werden bei dem Merklinger Kunststoffbetrieb die Aufträge, die per Fax, E-Mail oder telefonisch eingehen, sofort im ERP-System erfasst. Die Auftragsdaten werden an die Produktionsplanung übermittelt und es erfolgt eine grobe Einplanung des Auftrages sowie die Festlegung des Liefertermins. Aufgrund dieser Angaben wird dann eine Auftragsbestätigung erstellt, der Auftrag wird fest eingeplant und genau terminiert. Alle erforderlichen Daten werden in die Produktionsvorschlagsliste sowie in die Materialbereitstellungsliste aufgenommen, damit die benötigten Rohstoffe zur richtigen Zeit am richtigen Ort bereitgestellt und vom Lager zugeführt werden können. KWM will mittelfristig mit dem branchenspezifischen ERP-System, speziell für die Kunststoff verarbeitende Industrie, eine spürbare Produktivitätssteigerung durch eine optimale Planung der verfügbaren Ressourcen (Material, Maschinen, Werkzeuge) realisieren. MODUS PLASTICS bietet darüber hinaus in der Beschaffung Möglichkeiten zur lückenlosen Verfolgung aktueller Bestellstati und Teillieferungen sowie den Vergleich von Einkaufspreisen. Der Kunststoffspezialist KWM kann somit eine Reduzierung der Beschaffungskosten durch die rationelle Gestaltung der gesamten Beschaffungsprozesse erreichen.
> Effiziente Lagerhaltung und rationelle Produktionsprozesse > Rechtzeitig zum Produktionsbeginn der einzelnen Aufträge wird die Materialliste basierend auf den Rezepturen und der Stückliste im Lager vorgeblendet. Die Artikelnummer und Artikelbezeichnung referenzieren eindeutig mit dem exakten Lagerplatz, so dass das erforderliche Material in kürzester Zeit identifiziert, angefordert und zum Produktionsort transportiert werden kann. Bei den vielen Lager- und Palettenplätzen ist die integrierte Stellplatzverwaltung ein äußerst wichtiges Kriterium, das bei KWM zur effizienten betrieblichen Logistik und zur minimalen Lagerhaltung beiträgt. Darüber hinaus wird durch die eindeutige Identifizierung der aus dem Lager angeforderten Inhaltsstoffe die Produktionssicherheit deutlich erhöht. KWM bewältigt die anstehenden Aufträge mit einem Drei- Schicht- Betrieb und mit einer direkten Auftragsfertigung. Das Maschinenbedienpersonal prüft an der Maschine die Ware und zusätzlich führt die Qualitätssicherung bestimmte Produktprüfungen durch, um im Rahmen eines gesicherten Qualitätsmanagements nach DIN EN ISO 9001 eine optimale Produktqualität sicherzustellen.
> Effiziente Absatzfunktionalitäten > Wenn die Artikel freigegeben sind, werden die fertigen Produkte nach Kundenwunsch verpackt. Dann wird die Ware kundenorientiert kommissioniert, auf Paletten oder in Kartonagen zum Versand bereitgestellt und per Spedition versendet. Im zugehörigen Werksauftrag wird im Versand vorgeblendet, wann die Ware produziert wurde. Chargen- und Bestellscheinnummer sind erfasst und können in MODUS PLASTICS sofort abgerufen werden. Für den endgültigen Versand wird letztlich der Lieferschein erstellt und den Produkten beigefügt. Auf dieser Basis erfolgen als letzter Schritt der Rechnungsdruck und der Versand der Rechnungen an die Kunden. Der Versand ist mit der Unternehmenssoftware problemlos in der Lage, Aufträge jederzeit gesammelt vorzublenden, auszudrucken und die einzelnen Lieferstati zu prüfen. Wichtig ist für die Geschäftsleitung von KWM abschließend natürlich der Überblick über die wichtigsten P l a s t i c s Kennzahlen, die quasi auf Knopfdruck abgerufen werden können. Das schafft sehr viel Transparenz, z. B. in Bezug auf Laufzeiten der Maschinen, die Höhe des Ausschusses und somit auf die Produktivität. MODUS PLASTICS ist für ein mittelständisches, Kunststoff verarbeitendes Unternehmen wie KWM bestens geeignet, um alle Prozesse jederzeit bestens im Griff zu haben.





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