Realisierte ERP-Projekte
CSB-System AG
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M-ERP steuert Intralogistik bei Spreewaldhof
Kunde
Spreewaldhof
Fertigstellung
01.12.2008
Land
Deutschland
Branche
- Lebensmittel
Beschreibung
Aufgabenstellung
Optimierung von Prozessen innerhalb der logistischen Wertschöpfungskette
Als Deutschlands führender Hersteller von Obst- und Sauerkonserven und die „Nummer 2 im Gurkenregal“ verlässt sich die Obst- und Gemüseverarbeitung „Spreewaldkonserve“ Golßen auch in Sachen IT auf Qualität. Bereits seit über zehn Jahren setzt das Traditionsunternehmen das CSB-System als Unternehmenssoftware zur effektiven Prozessgestaltung ein. Die Software steuert beim Spreewaldhof unter anderem eine der größten Gurkensortieranlagen Europas. „Mit dem CSB-System haben wir eine Business-IT-Lösung im Einsatz, die unsere Unternehmensprozesse softwaretechnisch optimal abbildet. Insbesondere im Bereich der Rückverfolgbarkeit unserer Produkte setzen wir das CSB-System sehr gewinnbringend ein“, erläutert Harald Heppelter, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter EDV beim Spreewaldhof.
Seit Kurzem verfügt das expandierende Unternehmen über ein hochmodernes Logistikcenter, welches eine weitere Optimierung der Intralogistik realisiert. Um die Prozesse rationell zu gestalten und größtmögliche Einsparungspotenziale zu erschließen, entschied sich Spreewaldhof zur Einführung der mobilen Softwaretechnologie M-ERP (Mobile Enterprise Resource Planning) der CSB-System AG.
Neues Logistikcenter dringend erforderlich
Für Spreewaldhof zeichnete sich im Jahr 2008 ab, dass der Neubau eines Logistiklagers unumgänglich wurde: „Es wurde immer schwieriger, unsere Fertigwaren und unsere Verpackungsmaterialien, Hilfsstoffe, Betriebsstoffe wie auch Rohwaren effektiv und effizient zu lagern und zu verwalten. Dadurch waren wir gezwungen, zunehmend externe Lagerflächen anzumieten. Dies bedeutete natürlich doppelte Fahrwege, Auslagerung, Umlagerung und Einlagerung, zusätzliche Kosten sowie mangelnde Transparenz“, erklärt Harald Heppelter.
Mehr Wirtschaftlichkeit durch M-ERP
Neben der Verbesserung der Infrastruktur war die Anpassung der vorhandenen Informationstechnologie und Automatisierungstechnik über die mobile Software- technologie M-ERP ein priorisiertes Ziel des Unternehmens.
Die Ist-Situation stellte sich insbesondere im Versandbereich als zeit- und arbeitsintensiv dar. An den zahlreichen Verladerampen wurde die durch die Gabelstaplerfahrer gebrachte Ware geprüft und gescannt. Da der Spreewaldhof zu diesem Zeitpunkt mit Offline-Scannern arbeitete, mussten die Mitarbeiter mit den erfassten Informationen zur Verwaltung, um dort die entsprechenden Papiere für den Versand zu drucken: „Von diesem Zustand haben wir uns verabschiedet“, sagt Harald Heppelter. Alle Daten werden heute mittels mobiler Endgeräte erfasst, geprüft, verarbeitet und die entsprechenden Dokumente werden direkt erstellt. „Wir arbeiten mit mobilen Gabelstapler-Erfassungssystemen und mit Longrange-Scannern. So können wir manuelle Tätigkeiten und Laufwege auf ein Minimum reduzieren, Just-in-time-Prüfungen (FIFO) und Artikelplausibilitätsprüfungen vornehmen und somit den Ressourceneinsatz optimieren,“ so Heppelter.
Effiziente Abläufe in der Intralogistik
Zusätzlich zur deutlichen Zeitersparnis sieht das Management von Spreewaldhof einen weiteren Vorteil, der durch die Online-Erfassung und -verarbeitung aller Informationen insbesondere für die vorgelagerte Produktionsplanung von Bedeutung ist: „Wir können heute wesentlich schnellere Entscheidungen für die Produktion treffen“, erklärt Heppelter. So ist das Unternehmen in der Lage, die Absicherung der Produktion von der Materialseite her informationstechnisch schnell und optimal zu realisieren. Dadurch wird eine Just-in-time-Produktion im Zuge einer gesicherten Produktionsplanung ermöglicht. „Momentan liefern wir 120 Mio. Produktionseinheiten jährlich aus, wobei eine Einheit einem 720-ml-Glas entspricht. Die Lagerleitung kann heute detaillierter und schneller Auskunft darüber geben, welche Produkte wann und wohin ausgeliefert wurden bzw. ob die Ware intern umgelagert wurde. Darüber hinaus kann exakt und deutlich schneller bestimmt werden, welche Palette in welchem Lager, in welchem Block und in welcher Reihe steht“, fährt Heppelter fort. Das Block- und Hochregallager wurde dementsprechend mit einer Nomenklatur versehen, deren Daten in vollem Umfang in das CSB-System integriert wurden. Über die Scannersysteme können somit die benötigten Daten sofort entsprechend eingebucht werden. Dadurch ergibt sich eine Optimierung des Lagerverwaltungssystems und auch des Lagerleitsystems: „Wir verfügen mit dem neuen Logistiklager über ca. 60.000 qm Lagerfläche und die Gabelstaplerfahrer haben mit rund 30 LKW-Verladungen pro Tag sehr große Strecken zu bewältigen. Da wir in kürzester Zeit wissen, wo welcher Artikel steht, können wir natürlich auch in diesem Leitsystem gezielte Streckenoptimierung betreiben. Die Identifikation der entsprechenden Artikel kann darüber hinaus wesentlich schneller realisiert werden. Wir können auch bestimmen, wo es freie Lagerplätze gibt. So ist es möglich, die Produktion, die ins Lager eingeht, bereits im Vorfeld zu optimieren. Die Transparenz wird deutlich erhöht und die Abläufe der Lagerarbeiter werden signifikant vereinfacht“, verdeutlicht Heppelter.
Vollständige Transparenz
Spreewaldhof sieht sich für die Zukunft bestens gerüstet, erläutert Harald Heppelter: „Unser Ziel war und ist es, alle sogenannten „W-Fragen“ innerhalb kürzester Zeit beantworten zu können, d. h. sämtliche Informationen über eingehende Rohstoffe, distribuierte Artikel, verwendete Zutaten etc. jederzeit griffbereit zu haben. Diese vollständige Transparenz haben wir mit dem M-ERP von CSB-System erreicht!“










