Realisierte ERP-Projekte
IFS

SIEMENS Transportation Systems
Kunde
SIEMENS Transportation Systems
Fertigstellung
05.12.2002
Land
Deutschland
Branche
- Logistikdienstleister
Beschreibung
Aufgabenstellung
In der Bahnindustrie zählt der Siemens-Bereich Transportation Systems (www.siemens.com/ts) zu den international führenden Anbietern. Als Gesamtanbieter und Systemintegrator vereint TS heute in seinen Segmenten Automation & Power, Rolling Stock, Turnkey Systems und Integrated Services sämtliche Kompetenzen von Betriebsführungssystemen über die Bahnstromversorgung bis hin zu Fahrzeugen für den Nah-, Regional- und Fernverkehr.
Um die Aufgaben Wartung, Reparatur und Überholung einheitlich zu planen und zu steuern, nutzt Siemens TS seit Ende 2002 die Branchenlösung IFS Applications für Bahn und Transport. Die Entscheidung für ein Standard-IT-System resultierte aus der Strategie der Siemens TS, die Systemvielfalt und die damit vebundenen Kosten zu reduzieren.
Der Schienenverkehrsmarkt ist in Bewegung gekommen. Weltweit haben Liberalisierung und Privatisierung den Wettbewerb unter den Verkehrsunternehmen verstärkt. Da mit der Konkurrenz aber auch der Kostendruck stetig zunimmt, konzentrieren sich die Betreiber immer stärker auf ihre Kernaufgaben Transport und Vermarktung. Gleichzeitig lagern sie komplette Wertschöpfungsstufen an Dritte aus. Hiervon ist der Service- und Instandhaltungsbereich besonders stark betroffen.
Der Siemens-Bereich TS, einer der international führenden Systemhersteller für Bahntechnik, begegnet diesen veränderten Marktbedingungen mit kundenspezifischen Serviceleistungen, die einen technisch, ökologisch und ökonomisch optimierten Betrieb von Verkehrssystemen gewährleisten. Im Rahmen dieser Strategie spielt der Einsatz von integrierten Software-Lösungen eine entscheidende Rolle.
„Beim Servicegeschäft sehen wir einen der wesentlichen Erfolgsfaktoren im Einsatz von integrierten IT-Lösungen“, hebt Dieter Herchet, IT-Manager im Geschäftsgebiet Integrated Services (IS) von Siemens TS hervor und begründet: „Schließlich haben es die Betreiber sehr schnell mit Komplexitäten zu tun, die sich manuell, also ohne IT-Unterstützung, kaum noch bewältigen lassen.“ Dies betrifft vor allem die sicherheitsrelevanten Prozesse, für die eine besonders strikte Nachweispflicht besteht. „Sobald sich die entsprechenden Abläufe standardisieren lassen, empfehlen wir unseren Kunden, das damit verbundene Informationsmanagement so weit wie möglich zu automatisieren."
Um die Aufgaben Wartung, Reparatur und Überholung einheitlich zu planen und zu steuern, nutzt Siemens TS seit Ende 2002 die Branchenlösung IFS Applications für Bahn und Transport. Die Entscheidung für ein Standard-IT-System resultierte aus der Strategie der Siemens TS, die Systemvielfalt und die damit vebundenen Kosten zu reduzieren.
Der Schienenverkehrsmarkt ist in Bewegung gekommen. Weltweit haben Liberalisierung und Privatisierung den Wettbewerb unter den Verkehrsunternehmen verstärkt. Da mit der Konkurrenz aber auch der Kostendruck stetig zunimmt, konzentrieren sich die Betreiber immer stärker auf ihre Kernaufgaben Transport und Vermarktung. Gleichzeitig lagern sie komplette Wertschöpfungsstufen an Dritte aus. Hiervon ist der Service- und Instandhaltungsbereich besonders stark betroffen.
Der Siemens-Bereich TS, einer der international führenden Systemhersteller für Bahntechnik, begegnet diesen veränderten Marktbedingungen mit kundenspezifischen Serviceleistungen, die einen technisch, ökologisch und ökonomisch optimierten Betrieb von Verkehrssystemen gewährleisten. Im Rahmen dieser Strategie spielt der Einsatz von integrierten Software-Lösungen eine entscheidende Rolle.
„Beim Servicegeschäft sehen wir einen der wesentlichen Erfolgsfaktoren im Einsatz von integrierten IT-Lösungen“, hebt Dieter Herchet, IT-Manager im Geschäftsgebiet Integrated Services (IS) von Siemens TS hervor und begründet: „Schließlich haben es die Betreiber sehr schnell mit Komplexitäten zu tun, die sich manuell, also ohne IT-Unterstützung, kaum noch bewältigen lassen.“ Dies betrifft vor allem die sicherheitsrelevanten Prozesse, für die eine besonders strikte Nachweispflicht besteht. „Sobald sich die entsprechenden Abläufe standardisieren lassen, empfehlen wir unseren Kunden, das damit verbundene Informationsmanagement so weit wie möglich zu automatisieren."
Standardisierung
Der Wahl des neuen Standardsystems ging eine umfangreiche Marktanalyse voraus. Zu den Bewertungskriterien zählten insbesondere der Funktionsumfang, die Flexibilität, die globale Anwendbarkeit, die Modularität und die Skalierbarkeit der Lösungen sowie die Kosten. Ein weiterer zentraler Aspekt lag in der so genannten Herauslösbarkeit des Systems. Diese stellt sicher, dass sich die Instandhaltungslösung jederzeit aus dem Systemverbund von Siemens TS IS herausnehmen lässt.
Unter Berücksichtigung aller Aspekte erreichte die Branchenlösung IFS Applications für Rail & Tansit die höchste Wertung. Aufgrund der hohen Flexibilität, die das Kundengeschäft verlangt, konnte sich IFS letztendlich durchsetzen.
Durchgängigkeit
Seit Anfang 2003 führte Siemens TS IS das neue IT-System bei mehreren Kunden ein. Je nach Anforderung wurden präventive und korrektive Instandhaltungsabläufe aufgesetzt, die den gesamten Lebenszyklus der jeweiligen Fahrzeuge beziehungsweise der Infrastrukturobjekte abdecken. Die Lösungen umfassen Planung und Durchführung von Aufträgen, Personaleinsatz, Verrechnung der Leistungen und Materialdisposition. Die dazugehörigen Meldungen erstellt das System weitgehend automatisiert. Gleiches gilt für die Dokumentation aller relevanten Informationen.
Bewährungsprobe
Die im Instandhaltungssystem anfallenden Daten nutzt Siemens TS auch über das Tagesgeschäft hinaus: Das System dient ebenfalls zur Gewinnung von Felderfahrungen. Hier geht es darum, eine enge Kommunikation zwischen Service-Technikern und Produktentwicklern zu gewährleisten. Praxiserfahrungen sollen zeitnah in die Konstruktion beziehungsweise das Angebotsmanagement zurückfließen.
Zu diesem Zweck stellt IFS Applications für Rail & Transit eine Plattform zur Verfügung, auf der sich die aktuellen Rückmeldeinformation der Fahrzeuge und die jeweilige Betriebshistorie verknüpfen lassen. „Mit jeder zusätzlichen Information werden wir in Zukunft immer präziser wissen, wie sich unsere Produkte im Feld bewähren“, erläutert Robert Höhne, Projektleiter für den Aufbau des Felderfahrungsmanagements bei Siemens TS. „Diesen Mehrwert können wir weiter steigern, indem wir die Praxiserfahrungen aus verschiedenen Projekten vernetzen. Dieses projektübergreifende Wissensmanagement unterstützt nicht nur unsere Produktentwickler, sondern auch unsere Einkäufer bei der qualitäts- und kundenorientierten Beschaffung von Komponenten.“
Aufgrund der hinzugewonnenen Kenntnisse über die eingesetzten Produkte lässt sich auch die Vertragsgestaltung gegenüber den Kunden verbessern. Erkennt man, dass sich zum Beispiel die Fristen für geplante Instandhaltungsmaßnahmen optimieren lassen, kommt dies direkt dem Kunden zugute, weil dadurch die Lebenszykluskosten sinken.
Flexibilität
Lässt Dieter Herchet, IT-Manager im Bereich Integrated Services (IS) von Siemens TS, die bisherige Zusammenarbeit mit IFS Revue passieren, so zeigt sich der IT-Manager zufrieden: „Sowohl der Anbieter als auch das System haben in allen Projekten unsere hohen Erwartungen an die Flexibilität erfüllt. Denn gerade beim Aufsetzen von Instandhaltungslösungen kommt es trotz aller Vorbereitung immer wieder vor, dass wir Prozesse dann doch noch einmal kurzfristig verändern müssen. Diese Anpassungen konnten wir zeitnah im IFS-System abbilden.“
Fakten über Siemens TS
In der Bahnindustrie zählt der Siemens-Bereich Transportation Systems (www.siemens.com/ts) zu den international führenden Anbietern. Als Gesamtanbieter und Systemintegrator vereint TS heute in seinen Segmenten Automation & Power, Rolling Stock, Turnkey Systems und Integrated Services sämtliche Kompetenzen von Betriebsführungssystemen über die Bahnstromversorgung bis hin zu Fahrzeugen für den Nah-, Regional- und Fernverkehr.








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