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proALPHA Version 5.1 enthält eine Fülle neuer Funktionen und komplett neue Module
31.08.2006
proALPHA Version 5.1 enthält eine Fülle neuer Funktionen und komplett neue Module, die zum überwiegenden Teil auf Anregung und in Zusammenarbeit mit Anwendern entwickelt und getestet wurden.
Zwei komplett neue Funktionsbereiche hat proALPHA in Version 5.1 seiner gleichnamigen Software integriert: Die Module Service und das Vertriebsinformationssystem VIS Offline ergänzen nun das Funktionsportfolio. Daneben wurde die bisher per Schnittstelle angebundene Lösung für Personalzeit- und Betriebsdaten-Erfassung funktional tief integriert. Die Kopplung arbeitet – auch im APS-Betrieb – wie ein originäres proALPHA Modul.
PZE und BDE integriert
Besonders die aufgrund der gleichen Softwarebasis mögliche enge Verflechtung von PZE- und BDE-Funktionen in Tisoware mit allen APS-Eigenschaften in proALPHA bringt Effizienz in die Praxis: So wird der „Ressourcenkalender Mensch“ in proALPHA einschließlich aller Skills automatisch aus Tisoware heraus gefüllt, wenn die Personalplanung dort gemacht wurde. Und wenn sich Werker mit ihrem Ausweis in Tisoware ab- und anmelden, werden automatisch in proALPHA die Nettozeiten der Mitarbeiter auf die Aufträge verbucht, ohne dass die Werker zusätzlich die Aufträge an- oder abmelden müssen. Trotzdem können beide Seiten aufgrund der komplett entkoppelten Schnittstellen separat arbeiten. Man kann also ein System herunterfahren, beispielsweise für Wartungsarbeiten.
Service vom Besten realisieren
Während es in einigen Branchen zunehmend schwieriger wird, sich über Produktinnovationen vom Wettbewerb abzuheben, gewinnen Serviceleistungen an Bedeutung. proALPHA Anwender können nun auf umfassende Unterstützung in ihrem ERP-System zurückgreifen und dabei den vollen Funktionsumfang und Informationen im System ohne Schnittstellen oder redundante Datenhaltung nutzen. Serviceaufträge handelt proALPHA wie eine Kombination aus Vertriebs- und Produktionsauftrag. Auf der einen Seite werden alle buchhalterischen Fakten berücksichtigt und verarbeitet, auf der anderen Seite alle Ressourcen wie Servicemitarbeiter, und zwar eigene und fremde, Spezialwerkzeuge, Maschinen oder Fahrzeuge betrachtet. In einer Plantafel kann mit weitreichender Systemunterstützung geplant werden.
Zweiter wichtiger Funktionsbereich innerhalb des Moduls Service ist die „Produktakte“. Jede Änderung und Wartung jeder Anlage wird hier protokolliert und archiviert. Erzeugt werden kann die Akte automatisch aus dem Produktionsauftrag. Bei dessen Generierung kann man auch definieren, welche Teile des Auftrags in der Produktakte geführt werden sollen. Und da auch hier die Praktiker bei der Entwicklung Einfluss genommen haben, wurde ein wichtiges Feature realisiert: Alle im Laufe des Lebenszyklus eines Produkts erzeugten Varianten bleiben vollständig erhalten und können später immer wieder eingesehen werden.
Im Detail liegt der Nutzen
In den Grundfunktionen als auch in den Modulen wurden rund 200 Verbesserungsvorschläge von Anwendern sowie Ideen der proALPHA Entwickler eingebracht. Häufig liegen Veränderungen in Details, die aber die tägliche Arbeit der Anwender nachhaltig erleichtern. Besonders offensichtlich sind die nun sehr viel weiter gehenden Möglichkeiten, die Bedienoberflächen ohne Eingriffe in das Programm flexibel den eigenen Wünschen anzupassen. Außerdem ist das mehrfache Anlegen von Formularen bei mehrsprachigem Betrieb nicht mehr notwendig.
Eine interessante Perspektive dürfte der Einbau des erfolgreichen, universellen Analyse-Tools proALPHA Analyzer als Active-X-Komponente bieten. Damit lässt er sich aus einem Fenster direkt öffnen und als komfortabler Filter nutzen. Entdeckt der Anwender beispielsweise einen oder mehrere kritische Aufträge im APS, kann mit dem Analyzer direkt aus der Anwendung detailliert nach vergleichbaren Aufträgen geforscht werden. Weitere Anpassungen betreffen das komfortablere Handling von Funktionen im integrierten Dokumentenmanagement, im B2B-Bereich und bei den Einstellungen des Workflows.
Der bei vielen Anwendern zunehmend üblichen Disposition über mehrere Betriebsstätten hinweg trägt die flexible Handhabung neuer Betriebskalender Rechnung. Damit kann man nicht nur eigene Werke an verschiedenen Standorten mit unterschiedlichen Arbeitszeitregelungen und Feiertagen korrekt abbilden. Auch für Lieferanten und Kunden oder für eigene unterschiedliche Lagergruppen können individuelle Betriebskalender hinterlegt werden. So werden beispielsweise bei der Beschaffungs- und bei der Terminplanung automatisch Feiertage in anderen Bundesländern, Betriebsurlaube von Kunden und Lieferanten berücksichtigt. Hinterlegte Wiederbeschaffungszeiten sind dann automatisch korrekt, zumal nun auch in Arbeitstagen statt Kalendertagen gerechnet werden kann.
Zu diesem Thema gehört auch die nun standardmäßige Disposition über mehrere Dispositionsbereiche hinweg. Es kann gesteuert werden, ob Teile automatisch von einem ins andere Lager gebucht werden oder ob ein Lager gar nicht disponibel sein soll, sondern automatisch eine Lieferung vom „zweiten“ Lager ins Dispolager bei der Produktionsplanung angestoßen wird. Es ist aber auch möglich, dass proALPHA bei der Planung automatisch anfragt, ob zwischen Fremdbeschaffung und Umlagerung entschieden werden soll. Also auch hier eine Menge praxisnahe Funktionen, die integriert wurden.
Immer eng am Kunden
Funktionen, die Anwender wirklich benötigen, vollständig in proALPHA zu integrieren, ist eine der Stärken des Systems. Neue, für die Anwender zumeist unsichtbar im Hintergrund arbeitende Technologien sowie die enge Zusammenarbeit mit dem sehr aktiven Anwenderkreis ermöglichen das. Statt „Nice-to-have-Features“ echten Bedarf aufzuspüren und zu befriedigen – das war und ist eines der Erfolgsrezepte in proALPHA.





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